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Presse - Ronahi e. V. Presse - Ronahi e. V.

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Oktober 2015

Ablenkung wäre eine riesen Hilfe

Ronahi e.V. leistet seit 2010 als Migrantenselbstorganisation vielgestaltige Arbeit rund um interkulturelle Bildung und Unterstützung - quasi als Selbsthilfeeinrichtung von Menschen mit Migrationshintergrund für Migranten. Zu Beginn handelte es sich dabei vorrangig um die Unterstützung kurdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, inzwischen generell um die Unterstützung von Einwanderern verschiedener ethnischer Herkunft. Der gemeinnützige Verein ist Mitglied im Kinder- und Jugendring Bochum und im Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW.

Seit dem 29. September 2015 werden Flüchtlinge in der Turnhalle der Vels-Heide-Schule (Zugang Am Pappelbusch) in Altenbochum untergebracht. Wir trafen uns mit dem Team des Ronahi e.V., der sich um die soziale Betreuung der Bewohner dort vor Ort (und in fünf weiteren Flüchtlingsunterkünften in Bochum) kümmert. Man begegnete uns durchweg freundlich und war bemüht alle unsere Fragen zu beantworten. Dafür schon an dieser Stelle ein großes DANKE!

>>DIE STADT TUT WAS SIE KANN< <

Die Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin Khonaf Hajo betreut die Flüchtlinge in der Vels-Heide-Turnhalle mit einem jungen, kompetenten Sozialpädagogenteam (Shaghajegh Majd, Lisa Zöller und Philipp Conrad) in allen sozialen Belangen. Sie koordinieren, netzwerken und kümmern sich konkret um die Begleitung bei Arztbesuchen und Ämtergängen. Die Stadt Bochum hat zwei Kräfte für die Küche, Essenausgabe und dergleichen in der Einrichtung beschäftigt und einen Heimverwalter, der aber auch für andere Standorte zuständig ist. Die Zusammenarbeit mit der Stadt wird rundheraus gelobt. "Was getan werden kann, wird getan", so der O-Ton des gesamten Teams.

ALLES IST NEU, ALLES IST FREMD UND ALLES KANN SICH TÄGLICH ÄNDERN

Derzeit bewohnen 60 Menschen die Unterkunft "Am Pappelbusch", davon sind 42 alleinstehend und der Rest besteht aus 5 Familien mit insgesamt 10 Kindern. Da eine Turnhalle schon sehr voll ist, wenn eine Schulklasse oder Sportgruppe mit mehr als 20 Personen darin Gymnastik macht, kann man sich in etwa vorstellen, wie eng es ist, wenn drei mal so viele Menschen darin praktisch ganztägig leben, essen und auch schlafen. Wird in der einen Ecke telefoniert oder gesprochen, hört man das auch noch viele Meter weiter entfernt. Die Bewohner können sich auch nicht wirklich an die Umgebungsgeräusche und die ganzen Stimmen gewöhnen, da es naturgemäß laufend Veränderungen gibt. Wenn gestern noch direkt nebenan ein afrikanischer Dialekt gesprochen wurde, dann ist heute vielleicht schon eine ganz andere Stimme in einer ganz anderen Sprache zu vernehmen. Denn sobald jemand, mit soweit geklärtem Status, eine Wohnung vermittelt bekommt, rücken neue Flüchtlinge nach. Familien werden dabei bevorrechtigt behandelt. Man hört es überall und auch die Bewohner selbst teilen es uns mit: Die Verfahren dauern lange - zu lange, wie sie meinen. Darauf hat jedoch weder die Stadt noch das Ronahi Team Einfluss. Die Bewohner wollen ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand nehmen, arbeiten, studieren, ihre Familien in den Krisengebieten unterstützen und nicht nur essen, schlafen und warten, sagen sie uns mehr oder weniger deutlich. Das verstehen wir gut und das wünschen wir uns ja eigentlich auch von unseren künftigen Mitbürgern. Derzeit müssen sie aber alle viel Geduld haben und das ist schwer.

MENSCHEN AUS ZEHN GANZ VERSCHIEDENEN NATIONEN MIT UNGEWISSER ZUKUNFT

Das Zusammenleben funktioniert erstaunlich gut, obwohl die Anspannung der Bewohner hoch ist. Es leben aktuell Menschen aus zehn verschiedenen Nationen auf engstem Raum zusammen - nur von mit feuerfesten Planen bespannten Trennwänden notdürftig voneinander abgegrenzt. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Albanien, Eritrea, Nigeria, Somalia, Ghana, dem Irak und aus der Mongolei. Viele sind schwer traumatisiert und alle sind völlig im Ungewissen über ihre Zukunft. Gleichzeitig plagt sie ständig die Sorge um ihre Familien und Freunde. Ihre Unterbringung schockiert und verstört sie, da ihnen niemand sagen kann, wann und wie es weitergeht. So besteht die soziale Betreuung zu Anfang vor allem darin, die Neuankömmlinge zu beruhigen, ihnen die Situation zu erklären und sie davon zu überzeugen, dass sie geduldig sein müssen, dass weder sie noch ihre Betreuer die Abläufe beschleunigen können. Es ist für alle schwer auszuhalten, Woche für Woche einfach auszuharren, mit al diesen Gedanken und Sorgen im Kopf. Ständig aufgescheucht von irgendwelchen Nachrichten mit mehr oder weniger bedachten Äußerungen diverser Prominenter und Politiker. Wellen kollektiver Besorgnis und Beunruhigung gehen durch die multikulturelle Notgemeinschaft, wenn neue Nachrichten eintreffen. Darunter leiden einige von ihnen besonders, wie beispielsweise eine alleinstehende, stark traumatisierte Frau, die es ohnehin kaum aushält mit so vielen fremden Menschen auf engem Raum zusammen sein zu müssen. Aufgrund ihrer Traumatisierung ist sie sofort beunruhigt, alarmiert, fühlt sich schutzlos, kann nicht schlafen und ist völlig verängstigt.

ALLES WAS POSITIV VON DEN TÄGLICHEN GRÜBELEIEN ABLENKT IST GUT

Auf unsere Frage, was den Flüchtlingen helfen könnte, wird uns gesagt, dass alles gut ist, was quasi einem "Lagerkoller" entgegenwirkt. Gespendete Tickets wie sie etwa vom Vfl Bochum oder vom Starlight Express schon gespendet wurden, sorgen für eine Pause beim ständigen Grübeln über die eigene Situation. Bei den Sportfreunden gegenüber darf zwei Mal die Woche mittrainiert werden, das sorgt ebenfalls für Entlastung. Aber auch Spaziergänge oder Einladungen von und mit Ehrenamtlichen helfen sehr. Dabei ist Kontinuität wichtig. Einmalige Aktionen einzelner Personen verschlingen Zuviel Koordinationsarbeit, wer sich aber meldet und beispielsweise regelmäßig jede Woche eine Freizeitaktivität für eine kleine Gruppe anbietet, leistet einen wertvollen Beitrag. Je häufiger die Bewohner aus der Unterkunft und aus ihren Grübeleien rauskommen, um so besser. Je mehr sie von unserem Alltag kennenlernen, umso schneller nimmt das Befremden ab. So hat kürzlich eine Gruppe einen Besuch im Supermarkt gemacht, wo sich die Flüchtlinge in Ruhe ansehen konnten und erklärt bekamen, welche Lebensmittel es bei uns gibt und wie sie heißen. Dabei stellte Lisa Zöller von Ronahi fest, dass Thunfisch der absolute Favorit der ganzen Gruppe war. Solche Ausflüge können sehr gut auch Ehrenamtliche machen. Das wäre dann gleichzeitig ein ganz angewandter Sprachunterricht und interkultureller Austausch. Um das Zusammenleben weiter zu erleichtern, möchte Philipp Conrad vom Ronahi-Team mit den Bewohnern ein kleines Regelwerk erarbeiten, dass sich die Notgemeinschaft selbst gibt, um das Miteinander so harmonisch wie möglich zu gestalten.

FAST ALLE INFORMATIONEN KOMMEN BISLANG ÜBER SMARTPHONES

Es gibt keinerlei Medien in der Turnhalle, kein Fernsehen, kein Computer, keine Zeitungen in passenden Sprachen. Aus versicherungsbedingten Gründen dürfen keine Gebrauchtgeräte bzw., nur welche, die von einem Meisterbetrieb fachgerecht abgenommen wurden, in den Räumen betrieben werden. Wenn jemand also ein Neugerät spenden oder ein nachweislich vom Fachbetrieb abgenommenes, gebrauchtes Gerät spenden möchte, so ist dies natürlich auch willkommen. Die Flüchtlinge selbst erhalten ein monatliches Taschengeld in Höhe von 142 Euro bei Alleinstehenden, bei Familien sind es weniger pro Kopf. Das geben die Flüchtlinge vor allem für die Prepaidkarten ihres Smartphones aus, um weiter im Kontakt mit ihren Familien und Freunden zu bleiben oder sich über neue Nachrichten aus ihren Heimatländern sowie aus der deutschen Politik zum Flüchtlingsthema zu informieren. WLAN in der Einrichtung gibt es leider bisher noch nicht. Teilweise helfen Nachbarn mit ihren privaten Zugängen aus.

ANWOHNER, DIE VIELLEICHT SELBST EINEN MIGRATIONSHINTERGRUND HABEN KÖNNTEN EINE GUTE UNTERSTÜTZUNG SEIN

Ganz dringend wünschen sich die Koordinatoren, mehr Hilfe von Personen, die selbst einen Migrationshintergrund haben. Gerade dieser Personenkreis verfügt teilweise über Sprachfähigkeiten oder Kenntnisse des kulturellen Selbstverständnisses, die große Bedeutung für die Flüchtlinge haben können. Es ist unter anderem schwierig ehrenamtliche Helfer zu finden, die Urdu (Amtssprache Pakistans u. a.), Persisch, Arabisch oder Paschto sprechen. Wobei viele Flüchtlinge auch sehr gut Englisch oder Französisch sprechen, da ein großer Teil bereits im jeweiligen Heimatland studiert hat oder ein Studium begonnen wurde. Grundkenntnisse in Deutsch lernen sie ebenfalls fast täglich von Studentinnen und Studenten der RUB. Toll wäre für viele sicher eine Einladung zum Essen bei einer Familie aus dem gleichen Kulturkreis, da die deutsche Küche, ihnen natürlich fremd ist und viele Bewohner sich nach bekannten Gerichten sehnen. Es geht uns ja nach ein paar Wochen Urlaub auch so, dass wir zum Beispiel unser Brot vermissen.
 

Artikel | :::: Nachbarschaft

Donnerstag | 05.02.15

Neu beim Paritätischen: Ronahi e.V.

Der Verein Ronahi – Zentrum für Deutsch-Kurdische Kultur & Integrationsarbeit e.V. ist neue Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes geworden. In einer Mitteilung des Paritätischen heißt es: »Rohnai e.V. ist eine Migrantenorganisation, die sich die Unterstützung überwiegend kurdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Ziel gemacht hat. Dafür organisiert Ronahi e.V. diverse Angebote und Aktivitäten, wie zum Beispiel Bildungsarbeit für Frauen, Kinder- und Jugendliche, Sport und Bewegung für Frauen in der Hustadt, Sprachunterricht für kurdische Kinder, Hausaufgabenhilfe, Theaterworkshops, Folklore und Hip-Hop für Mädchen, Gesprächskreise, Begleitung/Beratung der neuzugewanderten Familien und vieles mehr. Ronahi e.V. ist anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. Unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sind in Bochum ca. 120 gemeinnützige Vereine, Einrichtungen, Initiativen und Selbsthilfegruppen organisiert, die mit ihren Angeboten, Diensten und Einrichtungen vielfältige soziale Hilfen für die Menschen in unserer Stadt bereithalten. Eine Liste der Paritätischen Mitgliedsorganisationen ist unter dem Stichwort „Angebote für Bürgerinnen und Bürger“ auf der Homepage[1] einzusehen.«

 

Artikel | Bewegung in Bochum

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[1]

Website

Donnerstag | 04.12.2014

Drei neue Verbände im Jugendring

Der Kinder- und Jugendring hat drei neue Mitgliedsverbände aufgenommen: Die „Humanitäre Solidarität Middle East“ arbeitet vorrangig mit Kindern und Jugendlichen aus dem Libanon und Syrien, der Verein „Ronahi“ hilft vor allem kurdische Kindern und Jugendlichen und das dritte neue Mitglied, „Pro Steinkuhl“, kümmert sich um sozial benachteiligte junge Menschen im Stadtteil. Mit den Neuaufnahmen hat der Jugendring insgesamt 34 Mitgliedsorganisationen.
Zudem hat der Jugendring einen Familienkalender herausgegeben, auf dem Fotos von Jugendreisen der Mitgliedsverbände zu sehen sind. Die Kalender werden am Freitag und Samstag, 5. und 6. Dezember, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung, Kortumstraße 69 – 71, für eine Spende von etwa 5 Euro pro Kalender verkauft.
Mit dem Erlös für die Kalender soll ein erster Grundstock für die Aktion „Bochumer Ferienpate 2015“ gelegt werden, die bereits in diesem Jahr lief. Mit der Aktion konnten 2014 Spendengelder in der Höhe von 47 000 Euro erlöst werden. Dadurch konnte der Jugendring rund 300 bedürftigen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an einer Ferienfreizeit ermöglichen.

 

Artikel | Der Westen

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Dienstag | 04.11.2014

Flüchtlingsnot prägt auch die Arbeit von Ronahi

Der gemeinnützige deutsch-kurdische Verein Ronahi bietet seit Juli eine Elternberatung an. Anliegen ist, Eltern mit Migrationshintergrund bei alltäglichen Fragen, akuten Problemen und beim Leben mit neuen kulturellen Werten und bei der zweisprachigen Erziehung ihrer Kinder zu helfen.
Die kostenlose Beratung findet in den Räumen der Sprachschule WIS an der Querenburger Höhe 276 statt, und wird von Mouna Moustafa, Sozialpädagogin und -arbeiterin, die deutsch, kurdisch und arabisch spricht, durchgeführt.
Das Beratungsangebot trägt den Namen „Famulus“, was so viel wie „Beistand“ bedeutet. Hemmschwellen und Berührungsängste der Migrantinnen vor Hilfsangeboten sollen reduziert werden.
Die Einzelberatungen finden aktuell mittwochs, 13 bis 17 Uhr, und donnerstags, 10 bis 13 Uhr, und nach Vereinbarung statt. Gefördert wird das Projekt Famulus aus Fördermitteln der Bezirksregierung Arnsberg.
In diesen Tagen prägt besonders der Krieg in Syrien und Nordirak die Elternberatung, weil verstärkt Flüchtlinge kommen, viele von ihnen schwer traumatisiert, wie Khonaf Hajo, Vorsitzende des Vereins, sagt. Den zusätzlichen Arbeitsaufwand kann Mouna Moustafa alleine nicht mehr stemmen. Daher werden viele der Flüchtlinge ehrenamtlich von Khonaf Hajo und einer Praktikantin unterstützt.
Besonders wichtig ist für die Flüchtlinge eine sprachliche Begleitung (zu Ärzten, Ämtern und Behörden), Integrationshilfen in unterschiedlichen Lebensbelangen und eine psychologische Betreuung.
Zudem gibt’s bei Ronahi Freizeitangebote für Kinder. Khonaf Hajo: „Wir unternehmen Ausflüge, gehen klettern und spielen Minigolf. Außerdem feiern wir traditionell-christlich Weihnachten hier bei uns in der Beratungsstelle; wir stellen einen Baum auf, den die Kinder schmücken. Es gibt eine Krippe. Das wird ganz besinnlich.“

 

Artikel | Der Westen

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Montag | 20.10.2014

Mädels motzen Unicenter auf

Zwölf Mädchen setzen unter dem Motto „Pimp your Kietz“ Gueriellaideen im Uni-Center um. Sie fertigten Graffiti aus Wolle, bepflanzten ausrangierte Schuhe und gestalteten Stoffe farbenfroh. Das Projekt des Vereins „Ronahi“ im Unicenter wurde mit Hilfe des „Kultur Rucksacks NRW“ finanziert .
Der Weg zum Eingang des Wissenschaftlichen Privatinstituts für Integration und Sprache (WIS) im Unicenter ist gesäumt mit ungewöhnlichen Blumentöpfen. Statt Keramik- oder Tontöpfen stehen hier alte Schuhe und Stiefel, aus denen gelbe Blumen herausragen. Die Schuhe sind eine der vielen Ideen, die zwölf Mädchen im Rahmen des Projekts „Pimp your Kietz“ in den Herbstferien umgesetzt haben, um ihr Wohnumfeld aufzumotzen. Und das nicht mit gewöhnlichem Pinsel und Farbe, sondern „Guerillaprojekten“: Graffitti aus Wolle und Schmuck für Laternen.
Die kreativen Arbeiten der Mädchen zeigen die Fotos an einer Leine in ihrem Gruppenraum. Mit den Strickgorillaz, einer Guerillastrickgruppe, wurden Luftmaschenseile, Herzen und Blumen gehäkelt. An einem anderen Tag haben die Sieben- bis Zwölfjährigen mit Schablonen und Farbe Stoffe bedruckt. Einen gelben Affenkopf zeigt das schwarze T-Shirt von Lava Al Hussein: „Der Affe hat mir am besten gefallen, und die Schablone hatte genau die richtige Größe“, erzählt die 13-Jährige.
An einer zweiten Leine halten Wäscheklammern Wunschbaumkärtchen. Die sieben Jahre alte Delman schreibt zum Beispiel: „Ich will nicht, dass ihr auf die Blumen trampelt.“ „Wünsche und Botschaften so zu verbreiten ist auch eine Guerillaidee“, erklärt Sozialarbeiterin Melanie Gewehr.
Sie hat das Projekt des Vereins „Ronahi“ im Unicenter, das mit Hilfe des „Kultur Rucksacks NRW“ finanziert wurde, geleitet.
Die Ausstellung des Projekts im WIS schaut sich auch Susanne Köllner vom Integrationsrat der Stadt an: „Hier im Unicenter gibt es eigentliche keine Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Gut, dass Ronahi solche Projekte hat.“
Geschäftsführerin von WIS und Vorsitzende des Vereins Ronahi, Khonaf Hajo, ist dankbar für die vielen investierten Überstundender Mitarbeiter und engagierten Ehrenamtler. Sie hofft, dass mit Ronahi und WIS in Zukunft noch mehr Projekte in Querenburg umgesetzt werden können: „Oft scheitert es leider daran, dass keine Räumlichkeiten vorhanden sind.“
Ein Teil des Ergebnis vom „Pimp your Kietz“, ein Workshop mit zwei urbanen Gärtnern der „Ruhrstadt Gartenmiliz“, ist nicht nur auf Fotos zu sehen: das Peace-Zeichen auf dem Platz des Friedens hat die Gruppe von Müll befreit, neu bepflanzt und hergerichtet.
„Eigentlich wollten wir die Ergebnisse unsere Arbeiten tatsächlich im Unicenter aufhängen“, erzählt Melanie Gewehr, und ergänzt, dass die Ausstellung nicht realisiert wurde, weil der Besitzer des Unicenters nicht einverstanden gewesen sein soll.

 

Artikel | Der Westen

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Montag | 20.10.2014

Verein als „Lichtblick“

Der Name des gemeinnützigen deutsch-kurdischen Vereins „Ronahi“ bedeutet „Lichtblick“ oder „Licht am Ende des Tunnels“. Der Verein bietet seit Juli 2014 eine kultursensible Elternberatung an.
Das Team informiert und unterstützt hauptsächlich Eltern in Erziehungsfragen. Die Beratung findet auch auf Arabisch, Kurdisch, Türkisch, Polnisch oder Englisch statt.

 

Artikel | Der Westen

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